Der Wald als natürlicher, authentischer Ort bietet Menschen die Möglichkeit mit sich, mit anderen Menschen und der Natur im Einklang zu sein. Die Naturpädagogik unterstützt dieses Gleichgewicht. Mit Hilfe der Naturpädagogik kann die unmittelbare Nähe zur Natur angeregt, gepflegt und vertieft werden.
Susanne Bünter
Aspekte einer nachhaltigen Umweltbildung
Die Beziehung und die Kommunikation zwischen den Menschen gehört zur Naturpädagogik. Fragen werden aufgegriffen: «Wie gehen wir miteinander um? Wie gehen wir mit der Natur um? Welche gemeinsame Werte verbinden uns?»
Einer dieser Werte ist die natürliche Lebensgrundlage des Menschen. Die Naturpädagogik vermittelt diesen Wert und macht ihn erfahrbar, so dass das Handeln des Menschen für seine und für kommende Generationen danach ausgerichtet wird.
Der Wert der Natur wird durch Sachwissen vermittelt, aber auch über die emotionale und handelnde Auseinandersetzung in und mit der Natur. Die Naturpädagogik bietet dazu die altersentsprechenden Ziele, Inhalte und Methoden.
Die Ziele der Naturerfahrung und der Entwicklung von sozialen und persönlichen Fähigkeiten verbinden sich in der naturbezogenen Umweltbildung, besonders in der Arbeit in und mit dem Lernort Wald. Sie fördert Fähigkeiten, Interesse und Beziehung zur Natur, sowie Wissen und Bewusstsein über Zusammenhänge, vernetztes Denken, sensible Wahrnehmung und selbstverantwortliches Handeln.
(freie Zusammenfassung nach den Grundsätzen von SILVIVA, www.silviva.ch)
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